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29.12.2009   -   Partypanik

Ihr kennt das: Weihnachten kommt immer näher und mitsamt allen Vorbereitungen, Gschänklikaufkampf, Verwandtenbesuchen, Fonduechinoisefleischbestellen usw. ist man so total abgelenkt, dass man vergisst, dass nach Weihnachten ja noch der verdammte Sylvester kommt. Natürlich wurde man von verschiedenen Seiten bereits mal auf den Sylvester angesprochen, da man sich aber noch nicht binden und mal noch möglicherweise interessantere Alternativen abwarten wollte, sitzt man nun nach wie vor ohne Plan da und sieht das Jahresende bedrohlich näher rücken. Zudem ist die Bauchdecke nach wie vor von den zig Schinklis, den Chinoises, den Filet’s im Teig, den Tiramisous, den Weihnachtsguezlis und Schoggimousses usw. so nach aussen gewölbt, dass sich das Hirn noch nicht so richtig im Stande sieht, sich mit den nächsten grossen Fressgelagen auseinanderzusetzen.

Anyway, jetzt muss aber sofort ein Plan her. Es sind nach wie vor die zwei oder drei Möglichkeiten, welche man schon vor Weihnachten hatte und mal auf die lange Bahn legte. Wenn man nun also so überhaupt kein Bock darauf hat, selbst eine Sause auf die Beine zu stellen, sieht man sich also tatsächlich gezwungen, sich zu entscheiden. Wobei eine Möglichkeiten wahrscheinlich bereits nicht mehr gültig ist, weil man ja gehört hat, dass ein anderes Päärchen das Bett in der Ferienwohnung gebucht hat  -  die waren etwas entscheidungsfreudiger. Schade, das wäre noch die beste Möglichkeit gewesen, diesen „Muss-unbedingt-lustig-werden“-Abend zu verbringen. Na gut, Brückensylvester in Zürich oder Spieleabend bei Kollegen.....mmmhhhh....gemütlich alleine zu Hause vor dem Fernseher wäre doch auch noch schön oder? Nein, geht doch nicht! Doch nicht an Sylvester! OK, Brückensylvester oder Spieleabend?

Selbstverständlich wird für das eine oder das andere schlussendlich entschieden und dank ein/zwie Cüplis, drei/vier Glas Rotwein und ein paar Luz wird es dann doch noch ein schöner und witziger Abend.

Ein Vorsatz für’s nächste Jahr: Sylvester bereits vor Weihnachten planen.

Wir wünschen allen, dass Sie den richtigen Event gefunden haben und gut in das Jahr 2010 rutschen können.


01.12.2009  -  Erledigungen

Die Advendszeit hat begonnen. Was so schön und besinnlich klingt, gehört in Tat und Wahrheit zu den stressigsten Zeiten für die unseren Planeten bevölkernde, menschliche Spezies. Nicht nur, dass grundsätzlich in den meisten Betrieben sowieso unglaublich viel geht, da sich das Geschäftsjahr ebenfalls dem Ende zuneigt und doch die gesteckten Ziele noch mit Kosmetik erreicht werden sollen. Mein Gott, das Jahr ist ja wieder schnell vorbei und wieviel hat sich denn noch angesammelt an all den Sachen, die man dieses Jahr doch endlich mal erledigen wollte. Doch Schwamm drüber, jetzt ist’s eh zu spät.

Obwohl ich ja immer sage, dass man keinen Stress hat, sondern ihn sich meist selbst macht  -  stehe ich immernoch dazu  -  muss ich zugeben, dass gewisse externe Faktoren es einem nicht unbedingt leicht machen, diesen Vorsatz auch zu leben. Es ist ja nicht nur der berufliche Alltag, welcher zusätzliche Belastungen birgt. Auch das Privatleben hält die eine oder andere Überraschung parat. Die Fasnacht beginnt bald, weshalb natürlich auch ein zusätzlicher Probetag für die Gugge anfällt  -  nicht nur der Probetag sondern auch gleich eine Sonntagsprobe und ein Probeweekend. Grundsätzlich ja O.K., da wir ja viel weniger Proben haben; aber könnte den das Ganze nicht im Sommer stattfinden? Da hätte ich mehr Zeit. Also, jetzt hätten wir Geschäft und Gugge abgehackt. In meinem Fall kommt natürlich erschwerend dazu, dass die Feldmusik ihre Jahreskonzerte unbedingt ebenfalls im Januar durchführen muss, wodurch sich die Zeit davor als ziemlich probeintensiv outet. Anyway, kriegen wir auch noch hin. Geschenke.....verdammt, Geschenke. Da der Samstag bis vier Uhr mit Schule belegt ist (genau wie übrigens auch der Mittwoch Abend), der Donnerstag, einzelne Montage und der Freitag der musikalischen Weiterbildung dienen und am Dienstag ja meist noch ein Geburtstag anfällt.....gut, es gibt für alle das Gleiche. Nun muss sofort eine Idee an den Start. Nach langem Überlegen habe ich dann auch eine super megamässige Idee und muss nun aber noch zusätzliche Ferientage opfern, um dies überhaupt zu realisieren. Alles noch kein Problem! Jetzt kommen natürlich noch die Jahresendsitzungen des Tennis-, Turn- und Mundharmonikavereins sowie das Weihnachtsessen des Arbeitgebers, die Klausabende und diversen Apéros, mit lieben Menschen, welche man schon lange nicht mehr gesehen hat. O.K., jetzt wird es langsam eng. Ich sehe aber noch ein paar wenige weisse Flecken in meiner Agenda. Wie lange die denn nun überleben, weiss der Himmel.

Zum eigenen Stress, welcher ja noch einigermassen zu bewältigen wäre, kommt dann auch noch der Stress sämtlicher Mitmenschen auf einen zu. Ich bin schon gestresst, wenn ich in Zürich den Zug verlasse, weil die Menschen dort bereits unglaublich viel schneller irgendwo hin wollen. Im Kaufhaus ist das Ganze auch nicht viel besser. Aufgrund dessen, dass das Weihnachtsgeschäft angekurbelt werden muss, stehen auf der selben Etage etwa doppelt so viel Waren, wie das unter dem Jahr der Fall ist. Man kommt nicht daran vorbei und ist gezwungen, sich alles anzusehen: Es blinkt, glänzt, klingt, nervt usw.! Die Menschen quälen sich durch die nun viel engeren Gänge und versuchen die Reizüberflutung sämtlicher Sinne einigermassen zu ertragen und zu verarbeiten. Das einem dies gut tut und Ruhe und Besinnlichkeit bringt, soll mir erst mal jemand beweisen.

 Ach wie wäre das schön, wenn das Ganze doch über ein Jahr verteilt wäre! Ob es allerdings etwas ändern würde, stelle ich hier offiziell in Frage.


24.11.2009  -  Platz schaffen

Wer kennt das nicht: Man blättert hunderte von Schweizer Franken oder x-einer anderen Währung auf den Tisch, um sich mahlzeitentechnisch ab und zu was Gutes zu tun und sich seinem eigenen leiblichen Wohle zu widmen. Es gibt grundsätzlich Lokale, in welchen man für teures Geld zwar sehr feine Speisen kriegt, diese aber dann so portioniert sind, dass wenn das Hirn geschnallt hat, dass es die Speisen gerne hat, der Teller bereits wieder leer ist. Gut, meist gibt es dann ja schon noch weitere Gänge, aber weiterhelfen tut dies dann schlussendlich trotzdem nicht. Ab und zu sind aber genau auch solche Abende wichtig, um sich und seiner Umwelt zu zeigen: Ich bin es mir wert!

Anyway.....Dann gibt es da noch die andere Möglichkeit, bei der man ungefähr gleich viel ausgibt, aber unglaublich viel mehr dafür erhält. Klassische Beispiele für diese Speisevariante sind hochstehende und vielfältige Buffets in so genannten Gourmet-Tempel oder Tischgrill und Chinoise à discretion. Die Speisen sind absolut vorzüglich, aber in so einem unglaublichen Überfluss vorhanden, dass das menschliche Hirn damit unmöglich ohne körperliche Hilfe fertig wird. Soweit so gut, hier nun ein paar Tipps, wie man bei solchen Mahlzeiten-Events das Bestmögliche herausholen kann:

1.)                Schau, dass es deine Gesellschaft zulässt, dass du sechs/sieben/acht oder noch mehr Male zum Buffet gehst. Am besten ist es, wenn die Gesellschaft in der du dich befindest, ein ähnliches Fress-Verhalten aufweist. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn deine Tischnachbarn nach zwei/drei Buffetgängen bereits abgeschlossen haben und nun theoretisch noch ca. 90 Minuten zusehen müssten, bis du dich durch den Rest der Speisen geschlungen hast. Du wirst unterbewusst weniger essen, als du es dir eigentlich vorgenommen und verdient hast.

2.)                Vorfreude ist ja schön und gut und auch  -  nebst der Schadenfreude  -  eine der in unseren Breitengraden beliebtesten Freuden. Allerdings kann zuviel Vorfreude auf den Ess-Event auch Risiken bergen. Diese Risiken gilt es klar zu kalkulieren und das eigene Risikopotential zu ergründen und sich vor Augen zu führen. Freut man sich unglaublich und denkt nahezu jede Stunde an das Massaker, dann erhöht man so unterbewusst das eigene Hungergefühl  -  grundsätzlich mal O.K.. Sofern das in dieser Weise geförderte Hungergefühl allerdings zu Fressattacken führt, kann dies zu erheblichen Nebenwirkungen kommen, welche so eigentlich nicht gewünscht sind. Also, wie bei Allem im Leben: Alles im Mass!?

3.)                Die kulinarische Vorbereitung ist das A und O.! Ich würde eine Woche vor dem Event grundsätzlich immer nahe an den normalen 100 % vertilgen, allerdings darauf achten, magenschonende Mahlzeiten zuzuführen. Kohlenhydrate sind auch nicht falsch. Auch kann mit Getränken der Magen etwas gedehnt werden, allerdings ist dabei zu beachten, dass ein Liter Jack Cola nicht gleich ein Liter Wasser ist.....! Am Abend vorher normal, aber nicht übermässig zu Abendessen und am Morgen des grossen Tages ein Vollkornbrot mit einem Joghurt oder einem Glas Milch zu sich nehmen. Diese Konstellation führt dazu, dass der Magen nicht übermässig voll ist, aber trotzdem ein Sättigungsgefühl erhält. D.h., man hat zwar nicht viel gegessen, aber auch keinen übermässigen Hunger. So, der Event naht und nun ist es sehr ratsam, mit einem Kaugummi den Magen und die Produktion des Magensaftes anzuregen. Somit ist der Magen bereits zur Arbeit erschienen, bevor du ihm diese effektiv zuführst und er kann sofort und ohne Einarbeitungszeit seinen Aufgaben nachgehen. Trinken während dem Essen ist in Ordnung, solange es nicht im Übermasse geschieht und vor allem ist darauf zu achten, auf Kohlensäure zu verzichten.

Mit diesen Tipps, einigen selbstgemachten Erfahrungswerten und dem nötigen Respekt vor der Sache, steht einem gelungenem Fressen nichts mehr im Wege. Viel Spass.


13.11.2009  -  Verschiebung der Wochentage

Grundsätzlich kennt doch jeder das blöde Problem der übervollen Terminkalender. Die Einen mehr, die Andern weniger. Auf jedenfall sind diese in elektronischer oder in Buchform vorhandenen und von den Meisten geführten Agenden hilflos überfordert mit der Koordinierung sämtlicher Termine. Manchmal hat so eine Woche einfach zu wenig Tage, sogar für die Agenda selbst.

Anyway  -  Ein grosser Vorteil der Sommerzeit sind die grossen Schulferien. Diese Schulferien führen oft dazu, dass die sonst bis an den Rand gefüllten Abende aufgrund dem Ausfallen des Probeabends des Musikvereins, dem Training des UHC oder dem Wegfallen diverser Vorstands- oder OK-Sitzungen nun mal mit andernen Dingen gefüllt werden können. Man kann unmöglich von einer Woche auf die Andere sein Leben so dermassen umstellen, dass man nun bereits schon zwei  -  und nicht mehr nur einen  -  Abend zu Hause wäre. Unmöglich. Und was ist das beste Mittel gegen diesen trost- und beispiellosen Zustand? Man schreibt mal eine SMS an sämtliche Freunde und lädt zu einem gemütlichen Balkon-Beisammensein mit Grill, Bier und sonstigen Sachen. Klar, dass dies sehr kurzfristig passiert, da ja noch ein interessantes Ausgehangebot kommen könnte, welchem dann der doofe Grillabend mit den zwei/drei Freunden welche auch nichts besseres zu tun hatten, in die Quere käme. (In etwa Ähnlich verhaltet sich der gemeine und moderne Homo sapiens, wenns es darum geht, seinen Sylvesterabend zu planen.) Schlussendlich kommt dann nichts Gescheiteres mehr zustande und die zwei/drei Freunde ohne andere Freunde kommen dann mit Fleisch und Bier beladen in deine Bude. Der Abend wird absolut witzig und unbedingt wiederholungswert. So wird dies noch drei bis vier Mal im selben Sommer und mit den selben Menschen wiederholt und als mittlerweile fester Bestandteil des wöchtenlichen Alltags angesehen.

So weit so gut. Nur  -  Was passiert denn jetzt, wenn die ganzen Aktivitäten wieder einsetzen? Ein- bis Zweimal pro Woche Musikprobe, Mittwoch Schule, Montag Training, Dienstag Freundin oder Freund, Samstag und Sonntag zählt schon mal gar nicht mehr zur Woche, weil diese Tage sowieso meist schon ausgebucht sind. So, nun steht man wie der Esel am Berg und kratzt sich den Kopf um seinen Eiern mal eine Pause zu gönnen. Grundsätzlich war dieser Grillabend doch immer Donnerstags. Hhhmmmm, Donnerstags können nun aber leider nicht mehr alle. Die Spontanität ist auch weg und sowieso.

Aber man würde uns nicht „weise, kluge Menschen“ nennen, wenn wir dafür kein Lösung bereit hätten: Wir verlegen den Donnerstagabend auf Freitag, den Balkon nach Luzern und nehmen ansonsten so ungefähr die selben Zutaten. Muss doch gut kommen oder? Ich bin auf jedenfall tüchtig gespannt und freue mich wie ein kleines Kind einmal auch Freitags zu sagen „Ah menno, morgen ist Freitag und wir müssen doch arbeiten gehen“!


03.11.2009  -  November Rain

Nomen est omen würde ich da mal sagen. Der 1. November  -  seines Zeichens ein Feiertag in unserer Region (leider hat er sich dieses Jahr einen Sonntag ausgesucht)  -  zeigte sich trügerisch sonnig und warm. Doch bald schon machte der Monat seinem Namen alle Ehre und schüttete seine Tränen über uns aus. Falls es nochmals zu solch verregneten Tagen oder Abenden kommen sollte, hier 20 Tipps, diese sinnvoll zu nutzen:

1.  Zählt doch mal die einzelnen Holzriemen eures Laminat- oder Parkettbodens (geht auch mit verlegten Platten).
2.  Streicht eine Wand eurer Wohnung in einer anderen Farbe, um danach zu merken, dass diese nicht so aussieht, wie dies im Prospekt oder der Farbtafel dargestellt wird. Da dies dann nicht zum Sofa passt, überstreicht die Wand wieder weiss.
3.  Sortiert wiedermal eure Sockenschublade aus und entsorgt doch endlich die unzähligen Einzelstücke.
4.  Man könnte auch das Gefrierfach im Kühlschrank enteisen und seine Kollegen zum Aufessen der sich darin befindlichen Esswaren einladen.
5.  Ein gute Möglichkeit wäre auch, sich die im Weinkeller lagernden und bereits trinkreifen Weine zu Gemüte führen.
6.  Im Kleiderschrank kann man mal sämtliche Stücke aussortieren, die man länger als ein Jahr nicht mehr getragen hat.
7.  Die Skier oder das Snowboard wachsen.
8.  Ausrechnen, wieviel Quadratzentimeter des Balkons oder der Terrasse denn bei Regen nass werden.
9.  Aus Spass sämtliche Fernsehsender neu programmieren.
10. Die CD- oder DVD-Sammlung alphabetisch nach dem drittletzten Buchstaben des ersten Wortes des original Titels ordnen.
11. Sich die Haare tönen oder färben.
12. Aus den alten Unterhosen einen Quilt schneidern.
13. Jedes dritte Feld eines A4 (kann in Ausnahmefällen auch A6 sein) Häuschenblocks je mit einer anderen Farbe ausmalen.
14. Die Katze des Nachbarn mit Sheba anlocken und mit Abführmittel füttern.
15. Bei idiotischen TV-Serien den Ton abstellen und neu synchronisieren.
16. Ein Buch von hinten lesen.
17. Versucht mittels eurer mentalen Kraft Grossmutters Silberbesteck zu zuerbiegen.
18. Man könnte sämtliche Kontakte aus dem Handy löschen und danach versuchen, diese irgendwie wieder zu kriegen.
19. Kauft euch ein Haustier.
20. Zählt, wieviele Schritte ihr jeweils benötigt, um am Morgen aus dem Bett ins Bad zu gelangen. Rechnet dann mal aus, wieviele Kilometer ihr auf diesem Wege bereits gelaufen seid.

So, mit diesen Tipps sollten die dunklen und kalten Novemberabende kein Problem mehr sein. Viel Spass beim Ausprobieren.


27.10.2009  -  frohes Networking

Die angepassten Vereinsstrukturen der IG | Rondo bewegen uns, neue Wege zu gehen. Neue Wege bedeuten Veränderungen und neue Wege birgen Risiken. Wenn man einen dieser neuen Wege einschlägt, geht man aber auch davon aus, dass dieser an das gewünschte Ziel führt, nicht allzu holprig ist und eine ziemlich direkte Richtung einschlägt. Die Wege können zu Strassen werden, mal Zweispurig, mal Vierspurig, mal asphaltiert, mal nur mit Kies bedeckt, mal führen sie entlang wunderschöner Küsten und Strände, mal über kurvige Alpenpässe oder dicht befahrene Transitstrecken.

All dies gehört dazu und wir freuen uns, diese Metapher nicht nur auf unser neues Vereinsleben zu münzen, sondern auch den drei Paaren  -  welche sich für nächstes Jahr die Zusammenlegung ihrer Wege vor Gott oder dem Standesamt vorgenommen haben  -  anzudichten. Die freundliche Aussicht auf die Apéros stimmen uns  - zusätzlich zur allgemeinen Freude an dieser Tatsache  -  noch glücklicher.

 Namen werden an dieser Stelle noch nicht bekannt gegeben, da sich die Redaktion noch nicht ganz einig ist, was denn nun schon offiziell ist und was noch unter vorgehaltener Hand und nur durch die Blume erzählt wird. Dies tut der Freude selbstverständlich keinen Ablass. Gerne nehmen wir bei Zeiten auch News über allfälligen Nachwuchs entgegen und würdigen dies entsprechend.


26.10.2009  -  IGRUS und Sonntage

Wehe wenn Sie losgelassen! Am gestrigen Sonntag haben die IG | Rondo ihre Herbstversammlung über die Bühne gebracht. Man traf sich im Kreuz in Jona und harrte der Dinge die da kommen sollten. Innert rekordverdächtigen dreissig Minuten war die HV der IG dann auch abgehandelt und man konnte sich getrost dem gemütlichen Teil einer solchen Veranstaltung widmen. Schön wars, den ganzen Haufen wiedermal an einem Ort zu haben, so war dann auch die Stimmung gut und ausgelassen und man freut sich auf noch folgende gemeinsame Anlässe. So steht zum Beispiel die erste Probe am Sonntag, 15. November 2009 vor der Türe und auch das Probeweekend auf dem Weid-Hof in Oberhelfenswil am 05. und 06. Dezember 2009 (inkl. Altpapiersammeln) lässt nicht mehr allzulange auf sich warten. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass am Probeweekend selbstverständlich auch Mitglieder von nichtmusikalischen IGRU’s oder den Roldies herzlich willkommen sind (und wenn Sie dann doch schon das Gemütliche mit uns teilen, dürfen sie natürlich auch gerne ihr Instrument mitbringen und nach Lust und Laune die einzelnen Register unterstützen  -  vielleicht ergibt sich am Abend dann ein kleines Stelldichein und wir können mal wieder ein wenig Stegreifeln). Diejenigen welche nicht in der IGRU Fasnacht & Musik sind, können sich für eine Teilnahme gerne bei Manuel Senn oder Philipp Stadler melden.

Selbstverständlich gab es dann auch einige IGRUs, welche natürlich noch nicht genug hatten und gemeinsam bei weiteren Kaffeijs und Pizza den Sonntagabend ausklingen liessen.


22.10.2009   -   Dieses und Jenes aus dem feschen Oktober

Heilige Kuh, kaum ist das eine Oktoberfest verdaut, geht es schon wieder weiter. Die einen getrauten sich doch bereits nach wenigen Tagen verarbeitungszeit schon wieder auf das Buuschänzli in Zürich mit  -  mehr oder weniger  -  nachhaltigen Auswirkungen. Andere haben die Ledershosen ebenfalls wieder montiert (oder sie haben diese gar nie ausgezogen) und sehen mit feuriger Begeisterung dem vor der Türe stehenden Weekend entgegen. Die Möglichkeiten sind berauschend: Da wäre einerseits das Oktoberfest im Event-Pavillon des Seedamm-Plaza am Freitag und am Samstag und andererseits dass bereits bekannte und gefürchtete Oktoberfest im ZAK in Jona am Samstag. Nachdem der eine oder die andere vom letztjährigen Gelage nicht mehr ganz alles im Kopf (und Magen) behalten konnte, erhofft man sich vom diesjährigen Fest eine etwas länger dauernde Erinnerung und dafür keine kaputten Finger oder blutverschmierte Shirts.

Am Sonntag dann die angekündigte HV. Selbstverständlich wäre es durchaus im Bereich des Möglichen, dort standhaft an einem Mineral mit oder ohne Kohlensäure festzuhalten und sich krampfhaft einzureden, doch überhaupt rein gar keine Lust mehr auf Bier zu haben. Allerdings ist das Leben doch eindeutig zu kurz, um sich solchen Qualen auszusetzen. Ich schlage vor: Ein Alkoholfreies während der HV und vor der obligaten Sonntagabend-Dauerauftrags-Pizza wirkt Wunder.

Nach diesem Weekend freut sich doch der gemeine IGRUler auf eine erholsame und ruhige Arbeitswoche und auf den normalen und doch so gemütlichen und beruhigenden Alltagstrott der heutigen Gesellschaft. Schliesslich folgt darauf wieder eine ansehnliche und mit IGRUS bepflanzte Aussen- und/oder Innenaktivität. Wie begonnen so zerronnen oder  -  besser  -  so abgeschlossen. Das Oktoberfest München hat den herbstlichen Monat eingeläutet und ein weiteres Oktoberfest sollte auch die gebührende Ehre haben, diesen abzuschliessen und den kalten und grauen November einzuläuten. Das Seexindl (bekannt aus Film und Fernsehen (also Fernsehen (also 5 gegen 5 (also wird noch bekannt))) veranstaltet das bereits zum zweiten Mal stattfindende Oktoberfest in Stäfa. Mit grossen Erwartungen wird dort der eine oder andere IGRU anzutreffen sein und das letzte Mal für dieses Jahr Dirndl und Lederhose überstreifen um diese danach für lange Zeit mit Mottenkugeln versehen wieder in den Schrank zu hängen.

Sodälig, ich hoffe, ich konnte den Oktober treffend umschreiben und hoffe, den November etwas seriöser zusammenfassen zu können. Vielen Dank für Eure Unterstützung dafür.  ;-)

03.10.2009   -   IGRU Feste & Reisen, Oktoberfest München

Meine Güte, war das eine gelungene Reise. In aller Herrgottsfrühe traf man sich zu Teilen auf einer abgebrühten Terrasse zu Kafi-Luz und Gipfäli, zu anderen Teilen bei der Alten Fabrik und zu restlichen Teilen mit Porzellanhumpen bewaffnet in der Schreinerei von und zu Rüegg in Ricken.

Der mittlerweile schön in weiss/blau dekorierte, mit – mehr oder weniger – selbst ausgemalten Wiesnbildern versehene und von Pirmin in heiterer Stimmung gefahrene Car nahm nundann direkt den Weg in Richtung München unter die Räder. Die Spezlidruckäte lief noch ziemlich auf Sparflamme  -  in weiser Voraussicht auf das, was noch alles folgen sollte!

In München angekommen sind wir dann wie das A-Team aus Ihrem GMC Van bei rollenden Rädern gestürmt und wurden von unseren Füssen automatisch in Richtung Wiesn getragen, auf direktem Wege zum Hofbräuhauszelt, wo wir uns in die lange Schlange der Reservationisten drängten. Nachdem „An die Wand“-Stehen für die ohne die roten Bändel machten wir den Securities bewusst, dass die umgehängten Lebkuchenquadrate tausendmal mehr Einlass als ein blöder roter Bändel bedeutete, konnten wir dann ungehindert den Balkon des riiiiiiieeesigen Festzeltes stürmen und sofort eine Mass pro Mann/Frau bestellen.

Je mehr Liter Bier über den Festbank getragen wurde, desto lockerer wurde natürlich auch die Stimmung: Die Decoltees wurden tiefer, die Freundschaften fester, die neuen Bekanntschaften einfacher zu schliessen, der Geldsäckel lockerer, die Fotos unbrauchbarer, die Frauen schöner, die Poulets feuchter, Holländisch verstehen leichter und so weiter!

Nach den gut vier Stunden Festbankkleben, Ein Prosit-Nerv-Gesang und Massstemmen, mussten wir unsere Bänke anderen Hintern Platz machen und wir begaben uns zum Gesindel in den Stehbereich des Zeltes. Auch das Stehen konnte der Stimmung nichts anhaben und nach Mass Nummer fünf und Nummer sechs hatten dann die ersten IG’s Lust auf frische Luft. Während sich die einen auf die nächst gelegene Wiese schmissen, suchten die anderen die halsbrecherischen Bahnen der Chilbi auf.

Irgendwann nach dem X-ten Mass, der tausendsten Weisswurst, der zehnten Ente, der millionsten Haxn usw. trafen dann alle IG’s mehr oder weniger lebendig beim Treffpunkt ein, um im gleichen Prozedere wie beim Ausladen auch wieder einzusteigen. Die Ruhe auf dem Heimweg war echt beängstigend und wurde nur durch ein/zwei kleinere Zwischenfälle gestört!  ;-)

Alles in allem ein absolut gelungener Ausflug und unbedingt wiederholungsbedürftig!