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Hier befinden sich Texte und Beiträge der Alten Homepage (absolut unvollständig).

Vollständige und absolut wahrheitsgetreue Zusammenfassung des RTL+ (RondoTrainingsLagerplus)

19 rondos geben sich schon zünftig Mühe
Treffen sich am Bahnhof Rapperswil  -  Spanien ihr Ziel!

Die einen bereits schon ziemlich betrunken
Die anderen noch verstunken
Geht es los mit der S7,
Die Mitfahrer gar nicht zufrieden
Die Musik war viel zu laut,
Was ihnen den letzten Nerv’ noch raubt.

Auf dem Basler Bahnhof und im Bus voll Gehetze
Wurde es schlecht dem Schatzi von Schetze
Am Flughafen angekommen ohne Panne
Wurde es zum dreistündigen Herumgehange
Weil Easy-Jet ein Triebwerk verlor,
Stieg einigen die Angst empor.

In die Luft dann abgehoben,
Konsumierten wir diverse Drogen
Die Flugangst war schon bald verschwunden,
Und wir nahmen noch einige Runden.

In Barcelona ganz benommen endlich einmal angekommen,
Kümmern wir uns um die Wagen -  wie das ging, kann keiner sagen
Haut und Haar gingen dabei verloren,
Vielleicht kam es dem einen oder anderen schon zu Ohren.

In dem Hause, welch’ ein Grause, es wird noch schlimmer,
Nur ein Zimmer mit Jacuzzi    -   ohne Susi!

18 haben Spaghetti gegessen, der eine Teller ging vergessen
Kaum zu sagen, diejenigen die es wagen,
Können ihn nach sieben Tagen heut’ noch haben.

Die Schweizerflagge prompt montiert, die ersten Fouls schon simuliert,
Steigt die Stimmung exponentiell, läck doch mir, welch ein Duell!

Fussball und Bier im Übermass - sogar der letzte rondo hatte Spass
Heisses Wetter, kühl das Bier, und den Jack den trinken wir.

Punkte wurden rasch vergeben, je mehr desto unsicherer das Leben
Gewonnen hatte die Manu, denn alle Männer waren zu.

Kennen tun wir uns sehr gut, deshalb brauchten wir auch nicht viel Mut,
Als wir uns in fremden Zimmern, nur in Unterwäsche tummeln
Die einen ganz ohne, die anderen mit wenig,
Rannten wir ums Haus und fühlten uns wie ein König.

Das Jacuzzi wurde extrem genossen,
Der Rausch ist umso mehr in den Kopf geschossen
Nach einigen Stunden Aufweichen im Wasser,
Konnte man die Karin und die Manu gar nicht mehr fassen.

Während die einen nach „Marokko“ gingen
Und die anderen sich schon wieder einen Rausch einfingen,
Kam das Jacuzzi nochmals ins Spiel, und das gefiel.

Als wir nach Barcelona schossen, waren bereits alle Läden geschlossen.
Dank dem ollen Kolumbus, ging der ganze tag hinnäuss
Susi und ihre Chrällelilädeli, waren schon früh ein Thema für sie,
Doch auch die waren leider zu, was sie extrem brachte aus der Ruh’.

Die Rocker fanden rote Haare müssen her,
Sonst geht am Abend gar nichts mehr
Trotz ihrem roten Kopf,
Erzielte die Schweiz am Abend keinen Topf.

Es wurde alles unternommen, um den Schweizer Sender zu bekommen.
Selbst der Fernseher war sich nicht zu schade,
Er kommt mit ins Pub  -  das ist keine Frage
Doch das Kabel hatte keinen Pfus,
So entnahmen wir das Resultat zum blauen Balken us.

Silvan der kleine Rocker, wurde dank dem lieben Jack ein bisschen locker
Sie gingen zusammen durch die Gassen;
Und später am Abend fehlten ihm ein paar Tassen
Die Show auf Knien und im Rasen machte ihn zum geilen Hasen.

Bis auf einen Tage, dass steht ausser Frage, war das Küchenteam so besoffen,
Die haben nicht mal mehr den Löffel in die Pfanne getroffen
Darum mussten jeweils die andern, für das Team in die Küche wandern.

Brachsmenküsse machten die Runde;
und waren bald in aller Munde
Brachsmenmund aus dem Gesicht –
Ist so einfach nicht!
Auch Frösche gab es hier - Ringdingdingdingding!

Der Poolboy war geschockt, wir haben zu viel gerockt
Sämtliches Inventar lag im Pool, das fand der er gar nicht cool.
Er verstehe keinen Spass, doch so viel war doch gar nicht nass.

Ungeziefer, Ameisen und Mücken, diese Mitbewohner konnten uns entzücken
Dem Schetz der draussen schlief, ihm öppendiä etwas über’s Gesichte lief!

Viele Sachen gingen in die Brüche, nicht wirklich viel hatte es danach noch in der Küche Doch das spielt doch „Karola“, wir liessen einfach unsere Kohle da.

Die Bowlinghalle war geschlossen,
Deshalb haben wir uns für eine Bowle entschlossen
Diese rund zehn Liter, gingen radibutz die Kehlen nieder

Im Jacuzzi mit Hemd und Hosen, mit Boullionwürfeln und roten Rosen,
Die einen wollten es geniessen, die anderen einfach nur begiessen.

Es regnet ununterbrochen, dass „Claudia“ nöd – doch das spielt doch „Karola“

Im Katzenheim jemand gröber Schiss und das Spühlen unterliess,
stinkt es nun die ganze Woche, ich glaub ich geh heim.


Ode an den Spanier

Eine bedeutende Ära ging dieses Jahr zu Ende. Das Centro Espagnol, besser bekannt als „dä Spanier“, hat für immer seine Pforten geschlossen. Es waren schöne Zeiten die wir ihm zu verdanken haben.

Eine bedeutende Ära ging dieses Jahr zu Ende. Das Centro Espagnol, besser bekannt als „dä Spanier“, hat für immer seine Pforten geschlossen. Es waren schöne Zeiten die wir ihm zu verdanken haben. Viele Ideen wurden dort das erste Mal ausgesprochen, Projekte nahmen Formen an und so einige den Verein betreffende Probleme konnten im Spanier einer entsprechenden Lösung näher gebracht werden. Nicht zuletzt nahm im Spanier auch die Liebe zwischen zwei ehemaligen rondos ihren Lauf. Die unzähligen Diskussionen über die wichtigen und unwichtigen Themen der Welt und Weltgeschichte, Politik, Klatsch und Tratsch und natürlich vor allem über unseren Verein „rondo | rappi“ hatten immer Platz in den Gemäuern der Alten Fabrik. Dank den Tiefstpreisen der nicht mit zu wenig Alkohol versehenen Mix-Getränke sowie dem San Miguel wurden durchaus auch heikle Themen besprochen, die nirgends besser auf den Tisch gebracht werden konnten wie im Spanier  -  ernsthafte und manchmal auch weniger ernsthafte.

So einige Male wurden die Tische zu einer Bühne zusammengerückt und Salsa getanzt, bis einmal sogar die Polizei wegen Ruhestörung gerufen wurde. Allerdings zeigten sich die feiernden rondos dadurch nicht wirklich beeindruckt  -  zumal der ausgerückte Polizist selber ein ehemaliger Guggä-Kollege war, sich sogleich an der Bar eine Cola bestellte, eine Zigarette anzündete und mit uns die Nacht zum Tage machte.

Für die langen Wartezeiten während der Fasnachtssaison zwischen „fertig geschminkt sein“ und „mir abfahret“ war er ebenfalls das schönste Überbrückungsmittel, so dass der eine oder die andere beim Betreten des Cars die bereits vorhandenen, leichten Gleichgewichtsprobleme nicht mehr kaschieren konnte. Nicht nur vor der Abfahrt, sondern auch nach der Rückkehr aus so mancher Fasnachtshochburg, hatte der Spanier Erbarmen mit den meist nicht mehr nach Hause wollenden rondos, nahm diese auf und gab ihnen in diesen schweren Stunden ein Dach über dem Kopf.

Sogar einen Kino-Auftritt hatte der Spanier den rondos zu verdanken. An der CD-Taufe am 31. Oktober 2005 war er in einer kleinen Hauptrolle für ein paar Augenblicke auf der grossen Leinwand zu sehen und wurde so für die Ewigkeit festgehalten. Im Zusammenhang mit der CD spielte unser Stammlokal selbstverständlich ebenfalls eine wichtige Rolle: Denn in diesem Lokal war es, als unsere Scheibe druckfrisch mit einem kleinen Apéro nur unter rondos das erste Mal ganz abgespielt und entsprechend gefeiert wurde.

Unzählige, knallharte Tischfussball-Partien zwischen rondos und Spaniern wurden mit dem Ziel ausgetragen, den Gegner unter den Tisch kriechen zu sehen. Doch manchmal bekam einem das Gefühl, der Tisch wäre eigentlich nur dazu da, um sich daran festzuhalten und nicht rückwärts umzukippen. So gut viele auch meinten zu sein, sobald die Spanier selbst die Mannen auf dem Tisch bedienten, guckten die vorher doch so himmelhochjauchzenden rondos in die Röhre.

Aber es wurde nicht nur Tischfussball gespielt, sondern auch richtiger Fussball geguckt. Ebenfalls im Spanier selbst, ist diese Idee in einer fröhlichen Nacht auferstanden und zum Leben erweckt worden. Unzählige Stunden verbrachte man dann im WM-Sommer 2006 bei schönstem Wetter, im Spanier zu Bier und Fussball! Sogar sonntägliche Grilladen wurden eingeführt, um sich vor Matchbeginn auf dem Parkplatz hinter der Alten Fabrik entsprechend zu verköstigen. Trotz grossem Einsatz des OK’s, konnten die Partien nur mit spanischen Kommentaren angeschaut werden, was der Spannung und der Gemütlichkeit allerdings nichts anhaben konnte. Erstens waren die Kommentare trotz allem besser als die von „Beni National“, und zweitens waren sich die rondos danach so dem einen oder andern spanischen Ausdruck mächtig.

Die Leinwand für diese Übertragungen war schlussendlich das Letzte, was am 31. Januar 2007 dann den Spanier verliess. Alles bereits herausgerissen und entsorgt und der Raum nun kahl und leer, fiel es einem schwer, sich noch einmal an die gemütlichen Stunden darin zu erinnern. Trotzdem wird er in unseren Herzen bleiben.

 José, Jésus, Antonio, Pedro, Pietro, Miguel, Olga, Mirjam und wie sie alle hiessen, die den rondos über die Jahre hinweg an der Theke bedienten:  muchas gracias - vielen Dank.